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Medienkonzept

Stand 25.02.2021

Medienkonzept der Grundschule Ahrbergen

                                                       

                                                                                    

1. Einleitung

Besonders in der aktuellen Zeit und Situation ist die Digitalisierung zentraler Punkt gesellschaftlicher Kommunikation, Entwicklung und Grundlage für die unterschiedlichsten Bereiche des täglichen Lebens. Das gewissenhafte Heranführen und die Vermittlung von Grundkompetenzen stellt deshalb einen zentralen Punkt in der Kompetenzentwicklung dar und ist somit gleichzeitig Herausforderung und Chance an der Grundschule. Gemäß dem Leitbild der Grundschule Ahrbergen „Wir stärken die Persönlichkeitsentwicklung jedes Kindes“ sowie „Wir unterstützen jedes Kind beim selbstständigen und kooperativen Lernen“ haben wir auch den Anspruch, dass unsere Kinder bewusst und selbstbewusst mit digitalen Medien und den dafür nötigen Geräten umgehen können und diesen Umgang sowohl selbstständig als auch kooperativ erlernen. Dies steht im engen Zusammenhang mit der Maxime der Grundschule Ahrbergen, den Schüler*Innen Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten zu vermitteln, die sie vom konkreten Handeln zum abstrakten Umgang mit Inhalten führen. Dabei ist es wichtig, dass Digitalisierung und der Erwerb von Wissen durch die Auseinandersetzung mit Printmedien nicht im Gegensatz zueinanderstehen, sondern sich harmonisch ergänzen, indem klassischer schulischer Wissenserwerb in Form von bspw. Wissensbeschaffung durch Bücher durch die Möglichkeit der Informationsbeschaffung über digitale Medien ergänzt wird. Der Unterricht knüpft an außerschulische Erfahrungen der Kinder an, macht diese bewusst, klärt und ergänzt sie, um so kompetentes Verhalten und Handeln in der modernen Lebenswirklichkeit zu ermöglichen. Da diese außerschulischen Erfahrungen mittlerweile Begegnungen mit digitalen Medien täglich miteinschließen, ist eine Implementierung in die Schule nicht nur sinnvoll, sondern obligatorisch. Auch im Bereich der Montessori-Pädagogik hält die Digitalisierung Einzug. Dabei ist es wichtig, dass der digitalen Technologie im Prozess des Verstehens von Natur und Zivilisation eine unterstützende Rolle zukommt, welches das Montessori-Material nicht ersetzt, sondern lediglich ergänzt.

 

Gemäß des Bildungsauftrags von Schule (§ 2 Abs.1, Satz 3 NSchG), Schüler*Innen zu eigenständiger Informationsbeschaffung und kritischer Auseinandersetzung zu befähigen, nutzen unsere Schüler*Innen an der Grundschule Ahrbergen 12 internetfähige, fest installierte Computer im Computerraum. In jeder Lerngruppe steht ein Laptop mit ausgewählter Lernsoftware (Budenberg, Wochenplan Mathematik, Fara und Fu) für das Lernen in der Freiarbeit und im Förder-/ Forderunterricht bereit (bisher ohne Internetfähigkeit).

Unser Ziel ist es, allen Schüler*Innen Kenntnisse im Umgang mit Computern und digitalen Medien im Allgemeinen zu vermitteln. Das geschieht unter anderem in der Computer-AG, in ihr werden Grundkenntnisse und Grundfertigkeiten für die Arbeit am PC gelegt. Schwerpunkte sind hier:

  • Umgang mit Tastatur und Maus
  • Kennenlernen der Betriebsfunktionen (Starten, Öffnen, Schließen, Speichern, Herunterfahren)
  • Das Anlegen von Verzeichnissen und Ordnern sowie Speichern, Wiederfinden & Löschen
  • Grundlagen der Arbeit mit Textverarbeitungsprogrammen: Texterstellung, Formatierung, Korrektur, Rechtschreibüberprüfung, Anlegen von Tabellen, WordArt, Einfügen von Grafiken und geometrischen Formen, Formatieren von Grafiken
  • Einfache Grafikerstellung und -bearbeitung (Paint)
  • Das Zusammenfügen von Elementen verschiedener Programme (cut – copy – paste)
  • Einführen in den verantwortungsvollen Umgang mit Internetinformationen,
  • Aufzeigen von Gefahren von Internetinformationen mit dem Ziel der verantwortungsbewussten Nutzung
  • Nutzung von Lernsoftware
  • Nutzung des Leseprogramms Antolin im Fach Deutsch
  • Nach Themen und Autoren recherchieren in den Fächern Deutsch, Sachunterricht, Musik
  • Bedienung von Programmen (Buddenberg etc.)

 

2. Ist-Zustand und weitere Ausstattungsplanung

Seit Herbst 2020 ist bereits durch den Ausbau des WLANs die Internetverbindung in allen Klassenräumen gewährleistet und ermöglicht zurzeit den Lehrer*Innen eine erweiterte, umfassende digitale Arbeitsmöglichkeit durch Vernetzung mit Kollegen. Außerdem ist so das Arbeiten an der Niedersächsischen Bildungscloud auch innerhalb der Schule überall möglich.

Die Notwendigkeit, Unterricht unter den gegebenen Pandemieumständen teilweise hybrid zu gestalten, wird nun durch den Ausbau der Infrastruktur verbessert.

In der folgenden Tabelle soll sowohl der Ist-Zustand als auch daraus resultierende oder zusätzliche Anschaffungen dargestellt werden.

 

 

 

Ist-Zustand

Geplante Anschaffungen

Hochgeschwindigkeitsinternet via WLAN & LAN im ganzen Schulgebäude

- - -

Server

- - -

PC-Raum mit 12 internetfähigen Schüler*Innen-PCs, 1 Lehrer-PC und Drucker

Anschaffung weiterer 12 internetfähiger Schüler*Innen-Laptops, um individuelles Arbeiten zu ermöglichen (bis 2022)

Musikraum mit einer Stereoanlage

Stereoanlage oder Box mit der Möglichkeit digitale Medien via. Bluetooth, USB oder PC wiederzugeben (bis 2021)

Audio- und PA-Ausstattung

  • 2 Bluetooth-Boxen
  • 1 wireless-Mikrophon
  • 1 Außenbox

4 Bluetooth-Boxen

2 Outdoorboxen für Schulveranstaltungen

4 weitere Mikros (Schüler*Innengebrauch)

Outdoor-Verstärkeranlage (bis 2024)

1 Klassenraum mit 1 Smartboard & Beamer

2 mobile interaktive Whiteboards (bis Ende 2021)

6 Laptops mit stark veralteter Hardware in den Klassenräumen

Austausch gegen neue Laptops (bis 2024)

Keine digitalen Endgeräte für Lehrkräfte

Anschaffung eines digitalen Endgeräts für jede Lehrkraft (bis Juli 2021)

2 PCs für Schulleitung und Verwaltung

 

- - -

 

Anschaffung von 8 Headsets zur Unterstützung in der digitalen Lehre und Kommunikation (bis Ende 2021)

1 mobiler Beamer

5 Beamer (1 pro Klassenraum) und Projektionsfläche (bis Ende 2022)

5 kleine Aufnahme-Mikrophone

- - -

2 Overheadprojektoren

Anschaffung von 7 Dokumentenkameras (bis Ende 2022)

1 Farblaserdrucker (Zugang für Schulleitung, Sekretariat und Anfragen)

- - -

1 Schulkopierer

- - -

 

 

 

 

3. Pädagogischer Einsatz – erwartete Kompetenzen

 

Die Bereitstellung des schulweiten WLANs ermöglicht uns den Ausbau der im Orientierungsrahmen der Medienbildung* genannten Kompetenzstufen. Den Kompetenzbereich „Kommunizieren und Kooperieren“, Schüler*Innen mediengestützte, verantwortungsbewusste Kommunikationsmöglichkeit zu ermöglichen und durchzuführen, stellen wir bewusst zurück.

 

Bereich

Erwartete Kompetenzen

(s. Orientierungsrahmen der Medienbildung in der Schule)

 

Was geschieht

Recherchieren, Erheben, Verarbeiten und Sichern

SuS recherchieren in verschiedenen digitalen Umgebungen und strukturieren Informationen zunehmend selbstständig.

Im Sachunterricht sammeln die Schüler*Innen gezielt Informationen etwa zu Tieren, Geschichte und anderen Themen innerhalb der Schüler*Innensuchmaschinen. Informationsbeschaffung dient der Förderung der Selbstständigkeit, der Lesekompetenzen, der Kommunikation untereinander durch kritische Auseinandersetzung.

Produzieren und Präsentieren

SuS planen Medienproduktionen und

gestalten und präsentieren in verschiedenen Formaten.

Informationen werden für Präsentationen genutzt, zur Erstellung z. B. von Steckbriefen und Referaten.

Schützen und sicher Agieren

SuS reflektieren und berücksichtigen Risiken

und Gefahren in digitalen Umgebungen.

Unterweisung in der PC-AG

Sie lernen die Gefahren und Risiken des dauernden „online-Seins“ kennen und wissen, wie sie sich und andere vor Suchtgefahren schützen können.

 

Problemlösen und Handeln

SuS setzen Werkzeuge bedarfsgerecht ein.

 

Die Schüler*Innen erwerben und vertiefen ihre Kenntnisse über digitale Werkzeuge. Hierbei erhalten sie Anleitung der Lehrkraft. Sie bauen ihre Erfahrungen in den Unterricht ein und entwerfen z.B. eigene Texte mit kopierten Bildern.

 

 

Analysieren, Kontextualisieren

und Reflektieren

SuS reflektieren Chancen und Risiken des Mediengebrauchs in verschiedenen Lebensbereichen, analysieren

und modifizieren den eigenen Mediengebrauch.

 

Tauschen sich aus über häuslichen Mediengebrauch, führen „Medientagebuch“ und informieren sich über körperliche Symptome, die durch hohen Medienkonsum auftreten können.

 

 

 

4. Mediendidaktik

Zur Sicherstellung von Lernangeboten insbesondere während der Distanzbeschulung, für den Kontakt zwischen Elternhaus und Schule, für umfassende, digitale Arbeiten, für Distanzvernetzung mit Kollegen, Arbeiten an und mit der Niedersächsischen Bildungscloud u.a. ist die Bereitstellung von mobilen Endgeräten notwendig, da durch deren Einsatz der Rahmen datenschutzrechtlicher Absprachen eindeutiger gesichert werden kann. Unterricht unter den gegebenen Pandemieumständen teilweise hybrid zu gestalten wird nun durch den Ausbau der Infrastruktur ermöglicht.

 

5. Erwerb von Medienkompetenz im Kontext des schuleigenen Lehrplans

In Bezug auf den Orientierungsrahmen „Medienbildung in der Schule“ werden die Schuleigenen Lehrpläne ergänzt. Dabei stehen die verschiedenen Aspekte „Wir nehmen die Welt über Medien wahr“, „Medien gehören zum Alltag von Schülerinnen und Schülern“, „Medien erweitern die Kommunikationsmöglichkeiten“, „Orientierung und Handlungsfähigkeit durch kritische Reflexion von Medien“, „Die Folgen von Automatisierungsprozessen durchschauen und steuern“, „Zugang zur Welt und zum Unterricht durch Assistenztechnologien“ und „Kontrolle über die eigenen Daten behalten“ im Fokus. Konkret

 

Themenbereiche aus allen Fächern sind medial durch Text, Bild, Film, Interviews, Hörspielproduktion u.a. umsetzbar. Nutzung außerschulischer Lernorte und Expert*Innen, auch Going outs, werden ortsnah von allen Klassen umgesetzt und durch Medieneinsatz ergänzt. Das Ermöglichen eines Blickwinkels in kulturelle Vielfalt, das Kennenlernen von Autoren im Fach Deutsch, das Vorstellen von Musikinstrumenten (Bild und Tonabgleich) im Fach Musik, das Kennenlernen von zoologischen und botanischen Lebensräumen im Fach Sachunterricht, das Hineinschnuppern in andere Sprachräume im Fach Englisch/ Deutsch sind einige Beispiele für die Verknüpfung von Medieneinsatz und Lehrplan.

 

Für die Grundschule Ahrbergen wurde beispielhaft für das Fach Deutsch mögliche Bereiche ausgewählt und exemplarisch dargestellt. Der mediale Einsatz kann auch in andere Fächer übertragen werden.

 

Thema

Mediale Einbindung

Klassenstufe

Lesen

- Antolin

- Recherche bzgl. Autoren, Büchern oder allg. Informationen

- kennenlernen verschiedener Medien

- Informationsentnahme aus Internettexten

2 - 4

Präsentieren

- Informationen aus Kindersuchmaschinen über (vorgegebene) Themen herausfinden

- Erstellen einer Power-Point Präsentation

- Präsentation der Präsentation

2 - 4

Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

Die SuS erkennen Unterschiede von gesprochener und geschriebener Sprache (z.B. in Gesprächen, Texten, in Briefen und medial per Mail).

3

Lesen – mit Texten und Medien umgehen

Die SuS präsentieren Texte anhand einer PowerPoint-Präsentation oder verfilmen Texte (z.B. Märchen).

3 - 4

Verschiedene Textsorten kennenlernen

Die SuS lesen Emails und verfassen sie.

3

Texte überblicken und verstehen

Die SuS orientieren sich auf einer Internetseite.

2 - 4

 

Die SuS schreiben und nehmen ein Hörspieldrehbuch auf.

4

 

Die SuS recherchieren im Internet.

2 - 4

 

Vergleich zwischen Film und Texten.

3 - 4

 

Informationsentnahme aus einem Lehrvideo.

1 - 4

 

Übungen bspw. zur Grammatik oder zum Leseverstehen in digitaler Form, z.B. bei Sofatutor.

1 - 4

 

6. Bedarfsgerechte Fortbildungsplanung für Lehrkräfte:

Einführungen zur Nutzung bereitgestellter digitaler Nutzungsgeräte sind vom kompletten Kollegium zu besuchen. Eine als Ansprechpartnerin/Multiplikatorin dienende Kollegin werden wir im Zuge der Erstnutzung unserer Geräte benennen.

 

 

Art der Fortbildung

Wer

Wann

intern

Bildungscloud Implementierung

 

Das Kollegium wird durch Frau Zempel (Schulleitung), Frau Bittner und Frau Schnurer (technischer Support) in die Arbeit mit der Bildungscloud eingewiesen.

Fortwährend

 

intern

Umstellung auf DANIS und Wechsel des

Zeugnisprogramms

Umstellung durch Frau Zempel und Frau Schnurer. Anschließende interne Einführung des Kollegiums.

Fortwährend

 

intern

Arbeit mit den Lehrer*Innenlaptops

Hilfestellung für das Kollegium durch Frau Zempel, Frau Bittner und Frau Schnurer.

Fortwährend

 

intern

Einsatz von Dokumentenkameras

 

Kollegium

Fortwährend

extern

https://akademie.cornelsen.de/schilf/medieneinsatz

im-unterricht-ganz-einfach-mit-plan

 

Kollegium

2021

extern

Einführung in die Arbeit mit Whiteboards und Umsetzungsmöglichkeiten im Unterricht

 

Kollegium

 

extern

Nutzung von vedab-Angeboten /Fachdidaktische Kompetenzerweiterungen)

Kollegium, einzelne LK, FK-Teams

2021ff


 

 

 

 

7. Verantwortliche Personen für die Umsetzung

 

Gesamtverantwortung und Implementierung

Schulleitung

Didaktische Leitung

Claudia Goltermann

Technischer Support

Lisa Schnurer

Multiplikation

n.n.

 

8. Weiterentwicklung des Schulverwaltungsnetzes

- geplanter Umstieg auf DANIS

- geplanter Wechsel des Zeugnisprogramms

9. Umsetzung des Datenschutzes

- Einweisung bzgl. der Internetnutzung/ WLAN Nutzung und Umgang mit dem WLAN-Passwort durch die Schulleitung der GS Ahrbergen.

10. Evaluation und Weiterentwicklung der Maßnahmen

- Das Kollegium der GS Ahrbergen ist gewillt durch Fortbildungen und aktive Nutzung der neuen Medien die Digitalisierung an der Grundschule voranzutreiben.

11. Beschlussfassung der Gremien und Schulöffentlichkeit

- Die Konzeptvorstellung und Abstimmung mit dem Schulelternrat und den Gremien erfolgte am 03.12.2019. Erweiterungen sind in der Schulelternratssitzung am 25.01.2021 erfolgt.

Diese Ergänzungen wurden am 22.02.2021 dem Kollegium vorgestellt.

 

 

 

Quellen

 

NLQ Hildesheim (2021): Orientierungsrahmen Medienbildung in der Schule. Abrufbar unter: https://www.nibis.de/uploads/2med-eckert/or/Kompetenzmatrix%20gesamt.pdf. Zuletzt abgerufen am 17.02.2021.

 

 

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